Liebe Perneggerinnen und Pernegger,
unsere Gemeinde steht vor einer wichtigen Entscheidung: Unter welchen Bedingungen soll Windkraft in Pernegg Teil unserer Zukunft werden? Diese Frage betrifft uns alle. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, die Bevölkerung aktiv in die Planung einzubinden.
Mit der Planungswerkstatt Pernegg starten wir einen offenen Beteiligungsprozess.
Sie als Bürger:innen können mitreden, mitgestalten und mitentscheiden. Es geht nicht um ein fertiges Projekt, sondern um ein gemeinsames Nachdenken – begleitet von der Firma GUSTA, die den Prozess professionell moderiert.
Warum gerade jetzt? Weil Energie nicht mehr selbstverständlich ist. Preise steigen, Abhängigkeiten wachsen. Gleichzeitig liegt Pernegg in einer Zone, die für Windkraft geeignet ist. Das ist eine Chance – aber nur, wenn wir sie gemeinsam gestalten.
Ich lade Sie herzlich ein: Bringen Sie Ihre Ideen, Fragen und Sichtweisen ein. Ob Sie Windkraft befürworten, skeptisch sind oder einfach mehr wissen wollen – Ihre Stimme zählt. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, ob und wie Windenergie zu Pernegg passt. Mit ihren Empfehlungen wird der Gemeinderat im Frühling 2026 weiterarbeiten.
Ich freue mich auf Ihre Beteiligung.
Lassen Sie uns gemeinsam Energie für Pernegg denken – mit Herz, Verstand und Zusammenhalt.
Ihr
Andreas Nendwich
Bürgermeister der Marktgemeinde Pernegg
So funktioniert die Planungswerkstatt Windkraft Pernegg
Worum geht’s konkret?
Die Planungsgruppe diskutiert Themen wie
- Landschaft & Natur – wie fügen sich Anlagen ein?
- Energie & Versorgungssicherheit – Was kann Wind leisten?
- Nutzen & Beteiligung – Wer profitiert wie?
- Lebensqualität & Fairness – Welche Formen von Ausgleich braucht es?
Ziel: Ein gemeinsamer Vorschlag, unter welchen Bedingungen Windkraft für Pernegg vorstellbar ist.
Wer ist beteiligt?
Gemeinde Pernegg:
Auftraggeberin des Prozesses
GUSTA:
moderiert, dokumentiert, sorgt für fairen Ablauf
Bürger:innen:
diskutieren und erarbeiten Empfehlungen
Projektträger:
bringen fachliches Wissen und Projektideen ein
Was passiert danach?
Der Gemeinderat prüft die Ergebnisse und entscheidet anschließend, ob und wie sie das Projekt weiterverfolgt.
Das Ergebnis der Planungswerkstatt ist kein Ja oder Nein, sondern eine fundierte Grundlage für politische Entscheidungen.
Planungswerkstatt zum möglichen Windkraftprojekt – Information zur Gruppenauswahl
Viele Menschen aus der Gemeinde haben Interesse an der Planungswerkstatt gezeigt. Darüber freuen wir uns sehr. Ziel der Gruppenauswahl war eine vielfältige Zusammensetzung, die unterschiedliche Sichtweisen, Lebenssituationen und Perspektiven aus verschiedenen Teilen der Gemeinde zusammenbringt.
Bei der Auswahl wurden Kriterien angewendet, die für alle Interessierten gleichermaßen gelten. Dabei wurde darauf geachtet,
- Perspektiven aus verschiedenen Ortschaften der Gemeinde einzubeziehen, insbesondere auch aus stärker betroffenen Bereichen,
- unterschiedliche Erfahrungen und Lebenssituationen abzubilden,
- verschiedene Haltungen zum Thema Windkraft – von skeptisch bis eher positiv – zu berücksichtigen,
- die Bereitschaft zum offenen Austausch im Gespräch sicherzustellen und
- eine stimmige Gesamtzusammensetzung zu finden, mit der gut gearbeitet werden kann.
Da sich mehr geeignete Personen gemeldet haben, als Plätze zur Verfügung stehen, konnten nicht alle Interessierten in die Planungsgruppe aufgenommen werden. Einige wurden auf eine Warteliste gesetzt.
Im weiteren Verlauf des Prozesses wird es zusätzliche Möglichkeiten geben, sich einzubringen. Zwischenergebnisse aus der Planungswerkstatt werden veröffentlicht, und interessierte Bürger:innen können dazu Rückmeldungen geben.
Die Termine dafür werden rechtzeitig bekanntgegeben.